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§ 1 Geltung
1. Für die Dienste der Fa. sys-portal.net - ActivMedia.org (nachfolgend
Anbieter
oder Betreiber genannt) gegenüber ihren Vertragspartnern
(nachfolgend Kunde genannt) gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen.
Abweichungen hiervon bedürfen der Schriftform. Die Änderung der Schriftform
bedarf ihrerseits der Schriftform.
2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen
Ankündigungsfrist zu
ändern oder zu ergänzen. Die Änderungen werden entsprechend der Ankündigung
wirksam,
wenn der Kunde ihnen nicht bis zu dem Zeitpunkt des angekündigten Zeitpunkts des
Inkrafttretens der Änderung schriftlich widerspricht. Widerspricht der Kunde
fristgemäß,
endet der Vertrag unter Rückzahlung zuviel geleisteter Beträge zum Zeitpunkt des
Inkrafttretens
der geänderten AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich für den Kunden positiven
Änderungen
oder, wenn die AGB nicht für bestehende Verträge geändert werden.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag über die Nutzung von Diensten und Angeboten des Anbieters kommt
durch
die Annahme des schriftlichen Vertrages durch den Anbieter zu Stande. Wurde eine
Bestellung
mittels Echtzeitbestellsystem über das Kundenmenü vorgenommen, kommt die
Bestellung
durch das Absenden der mittels Passwort autorisierten Bestellung oder Zusendung
der Bestellbestätigung an den Anbieter zu Stande. Jeder geschlossene Vertrag ist
ein Jahresvertrag,
es sei denn, im Einzelfall wurde etwas anderes gem. der jeweils gültigen
Leistungsbeschreibung vereinbart.
§ 3 Inhalt des Vertrages
1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus dem Vertrag oder aus
der
jeweiligen Leistungsbeschreibung (mit Preisliste) des Anbieters. Diese steht auf
den
Webseiten des Anbieters zum Abruf bereit.
2. Der Anbieter wird nach Vertragsabschluß die Beantragung des gewünschten
Domain-
namens beim zuständigen Registrar (z.B. für DE-Domains die DeNic e.G.)
veranlassen.
Der Anbieter kann nicht garantieren, dass der gewünschte Domainnamen dem Kunden
vom Registrar tatsächlich zugeteilt wird. Die Angabe, ob ein Domainname noch
frei ist,
erfolgt daher ausdrücklich unverbindlich und ohne Gewähr. Ein Domainname ist
erst dann
sicher an den Kunden vergeben, wenn die Domain im Auftrag des Anbieters vom
Registrar
für den Kunden registriert worden ist und die entsprechenden Einträge in der
Registrar - Datenbank aufgeführt werden. Ist ein beantragter Domainname bis zur
Weiterleitung
der Beantragung an den Registrar bereits vergeben, kann der Kunde einen anderen
Domainnamen wählen oder vom Vertrag zurück treten. Eine spätere Änderung des
Domainnamens nach
Registrierung bei dem Registrar ist ausgeschlossen. Durch die Registrierung
einer Domain
wird der Kunde nicht Eigentümer sondern erhält nur ein Nutzungsrecht, solange
die Domain
auf ihn als Eigner (AEuroin-C) registriert ist. Ergänzend gelten die jeweils für
den zu registrierenden Domainnamen maßgeblichen Registrierungsbedingungen und
Richtlinien, z.B. bei DE-Domains
die RICHTLINIEN ZUR VERGABE VON DEUTSCHEN INTERNET-DOMAINS des DeNic e.G.
Diese sind Bestandteil des Vertrages.
3. Aus technischen Gründen wird beim AEuroin-C Eintrag der CNO-Domain eine
Emailadresse des Anbieters eingetragen. Die Rechte des Kunden werden dadurch
jedoch nicht beeinträchtigt.
Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich zu.
4. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern, zu ändern
und
Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese Änderung handelsüblich ist,
notwendig erscheint, um Missbrauch zu verhindern, oder der Anbieter hierzu durch
Änderung
der Gesetzeslage oder durch die Rechtsprechung verpflichtet ist. Freiwillige,
unentgeltliche
Dienste und Leistungen, die der Anbieter erbringt, können jederzeit und ohne
Vorankündigung eingestellt werden. Für den Kunden ergeben sich aus solchen
freiwilligen unentgeltlichen
Diensten und Leistungen keinerlei Ansprüche.
5. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße der zu versendenden Emails auf
einen
angemessenen Wert zu beschränken.
6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Emailaccounts des Kunden gespeicherte
Emails sofort
nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zu löschen. Der Kunde hat dafür
Sorge zu tragen,
die Emails vor Beendigung des Vertragsverhältnisses von dem POP3 Server auf
seine lokale
Festplatte zu übertragen ("herunterladen", "abrufen", "empfangen").
7. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in
beliebigem Umfang
Dritter zu bedienen. Ein Minderungs- oder sonstiger Anspruch ergibt sich daraus
für den
Kunden nicht.
§ 4 Pflichten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain zu registrierende Zeichenfolge auf
ihre Verein-
barkeit mit den Rechten Dritter, z.B. mit Namens-, Marken-, Urheber- oder
sonstigen
Schutzrechten, sowie mit den allgemeinen Gesetzen zu prüfen. Mit der
Antragstellung
versichert der Kunde, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen ist und dass
sich bei
dieser Prüfung keine Anhaltspunkte für die Verletzung von Rechten Dritter oder
sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben.
2. Der Kunde hat missbräuchliche Nutzungen und rechtswidrige Handlungen im
Internet zu
unterlassen und sicherzustellen, dass durch die eigene Präsenz (inkl. Scripte,
Datenbanken,
Programme, etc.) keine Präsenzen oder Angebote anderer Kunden beeinträchtigt
werden und die Serverstabilität, Serverperformance oder Serververfügbarkeit in
irgendeiner Weise beeinträchtigt
wird. Dies gilt auch, wenn die Inhalte auf einem anderen Server als dem des
Anbieters abgelegt
sind und nur mittels einer über den Anbieter registrierten Domain bzw. Subdomain
erreichbar sind und/oder für die Wiedergabe und Veröffentlichung Dienste
und/oder Leistungen des Anbieters
mittelbar oder unmittelbar, direkt oder indirekt genutzt werden.
3. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde verantwortlich und in
vollem Umfang
haftbar. Bei einer missbräuchlichen Verwendung von durch Dritte genutzte
Leistungen kann
eine Sperre erfolgen. Der Betreiber behält sich das Recht vor, die Nutzung durch
Dritte in
Einzelfällen zu untersagen. Wird die Nutzung durch Dritte nicht gestattet oder
untersagt,
ergeben sich daraus keine Minderungs-, Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche
für den
Kunden. Der Kunde kann den Vertrag jedoch gegen Rückerstattung zuviel
gezahlter Gebühren
binnen 7 Werktagen ab Aussprache der Untersagung fristlos kündigen. Der Kunde
hat auch die
Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur Verfügung gestellten
Nutzungsmöglichkeiten durch befugte oder unbefugte Nutzung der Dienste durch
Dritte entstanden sind. Eine Überlassung
von Login-, Zugriffs- und Verwaltungsdaten (Username, Passwort, etc.) ist
ausdrücklich
untersagt. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten, Auftrags- und
Kundennummer,
Passwörter usw. geheim zu halten und sicherzustellen, dass kein Unberechtigter
Zugriff auf
diese Daten erhält.
4. Der Kunde ist verpflichtet, dem Betreiber Störungen, Mängel und Schäden
unverzüglich
anzuzeigen. Der Kunde hat dem Betreiber jene Kosten zu erstatten, die für die
Behebung solcher Störungen, Mängel und Schäden entstehen, die der Kunde zu
vertreten hat.
5. Der Anbieter ist berechtigt, fällige Rechnungsbeträge und fällige
wiederkehrende Beträge
vom Konto des Kunden einzuziehen. Der Kunde erteilt seine Zustimmung zum
Bankeinzug
mittels Lastschriftverfahren. Der Kunde hat für hinreichende Deckung des
mitgeteilten Kontos
zu sorgen und dem Betreiber eine Änderung seiner vertragswesentlichen
persönlichen Daten
(Name, Anschrift, Email-Adresse, Bankverbindung) unverzüglich mitzuteilen.
Wird eine
Lastschrift des Anbieters von der Bank des Kunden zurück gegeben
(Lastschriftrückgabe), der Abbuchung widersprochen oder gerät der Kunde in
Verzug, ist der Anbieter berechtigt,
sämtliche vom Kunden genutzte Leistungen und Einrichtungen zu sperren. Der Kunde
bleibt
in diesem Fall verpflichtet, die Entgelte zu zahlen und die Kosten der
Wiederinbetriebnahme
zu tragen. Zudem kann der Anbieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer
Frist
kündigen und bei Verträgen mit Mindestmietzeit Schadensersatz wegen
Nichterfüllung verlangen.
6. Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die dem Anbieter und Dritten
durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung von Diensten des
Anbieters oder dadurch
entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen Obliegenheiten nicht nachkommt. Der
Betreiber
übernimmt keine Haftung für die Folgen von Pflichtverletzungen des Kunden. Im
Falle einer Pflichtverletzung des Kunden ist der Betreiber zur sofortigen
Sperrung der entsprechenden
Seiten und des Domainnamens sowie sämtlicher sonstigen Leistungen berechtigt.
Jede
Sperrungen und Wiederaktivierungen von Domains werden mit je 50,00 Euro berechnet
(Sperr-/Entsperrgebühr). Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine
Freischaltung frühestens
nach Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr. Durch eine Sperre wird der Kunde nicht
von seiner Leistungspflicht entbunden. Diese Rechte stehen dem Anbieter
insbesondere dann zu,
wenn er von Dritten auf Unterlassung und/oder Schadensersatz in Anspruch
genommen
wird und/oder durch eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Gericht dazu
aufgefordert wird.
Für den Fall der Zuwiderhandlung des Kunden behält sich der Anbieter die
fristlose Kündigung
vor. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche des Anbieters bleiben davon
unberührt.
Soweit der Anbieter durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen des Kunden -
insbesondere
im Bereich des Datenschutz-, Urheber- und Wettbewerbsrechts - in Anspruch
genommen wird, verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter von allen denkbaren
Ansprüchen freizustellen und
die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes
entstandenen
Kosten zu tragen.
§ 5 Providerwechsel, Löschung
1. Bei allen über den Anbieter registrierten Domainnamen wird der Kunde als
Eigner eingetragen
und kann gemäß den Bestimmungen dieser AGB jederzeit zu einem anderen Anbieter
wechseln.
Das Vertragsverhältnis wird durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Es ist
somit eine g
esonderte Kündigung des geschlossenen Vertrages erforderlich.
2. Kündigungen der Domain sind nur per Post oder Fax möglich. Hat der Kunde
einen befristeten Jahresvertrag abgeschlossen, ist eine Kündigung nicht
erforderlich; die Domain wird automatisch gelöscht, wenn der Kunde den Vertrag
nicht rechtzeitig verlängert oder rechtzeitig zu einem
anderen Provider wechselt. Schadensersatzansprüche ergeben sich daraus für den
Kunden nicht.
3. Kann dem KK Antrag nicht rechtzeitig stattgegeben werden, weil der
Providerwechsel
durch den neuen Provider oder den Kunden zu spät veranlasst wurde oder für die
Zustimmung notwendige Voraussetzungen nicht erfüllt sind, hat der Kunde die
dadurch entstehenden
Folgekosten zu tragen, es sei denn, er kann dem Provider grobes Verschulden oder
Vorsatz
nachweisen. Das Recht des Providers, die Domain nach Ablauf des bezahlten
Zeitraums
frei zu geben (CLOSE), bleibt davon unberührt.
4. Der Anbieter behält sich vor, KK-Aufträgen erst statt zu geben, wenn
sämtliche
unbestrittenen offenen Forderungen des Kunden beglichen sind. Der Kunde hat die
daraus entstehenden Folgekosten zu tragen. Schadensersatzansprüche des Kunden
ergeben sich hierdurch nicht.
§ 6 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis zur Aufrechnung
nur
insoweit zu, als die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt
sind. Dem
Kunden steht die GeltenEuroachung eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen
Gegenansprüchen
aus dem Vertrag mit dem Anbieter zu.
§ 7 Höhere Gewalt
1. Der Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen höherer Gewalt befreit.
Als höhere Gewalt
gelten alle unvorhergesehenen Ereignisse sowie solche Ereignisse, deren
Auswirkungen auf die Vertragserfüllung von keiner Partei zu vertreten sind. Zu
diesen Ereignissen zählen insbesondere rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen, auch
in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen,
Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber, Störungen im
Bereich von Leitungsgebern, sonstige technische Störungen, auch wenn diese
Umstände im Bereich von Unterauftragnehmern, Unterlieferanten oder deren
Subunternehmern oder bei vom Anbieter
autorisierten Betreibern von Subknotenrechnern auftreten.
2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Schäden
aufgrund technischer Probleme, Serverausfall, Datenverlust, Übertragungsfehler,
Datenunsicherheit oder sonstiger
Gründe, es sei denn, ihm können Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen
werden. Alle Ansprüche des Kunden sind auf den Auftragswert beschränkt, sofern
gesetzlich zulässig.
Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
§ 8 Vertragsdauer, Vertragsbeendigung, Kündigung
1. Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Ist
keine
Mindestlaufzeit angegeben, beträgt diese 12 Monate.
2. Der abgeschlossene Vertrag verlängert sich jeweils um 12 Monate, sofern nicht
etwas
anderes aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des Tarifs hervorgeht bzw. der
Vertrag
fristgerecht gekündigt wurde
.
3. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils 4 Wochen zum Ende der jeweiligen
(Mindest-) Laufzeit.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer Nutzung durch den Kunden
behält
sich der Betreiber ein Sonderkündigungsrecht mit einer siebentägigen
Kündigungsfrist vor.
Dies gilt auch im Falle einer Beeinträchtigung von anderen Kundenaccounts
und/oder
Leistungen des Anbieters durch den Kunden. Zuviel bezahlte Beträge werden in
diesem
Fall zurück erstattet.
§ 9 Datenschutz
1. Der Kunde wird hiermit gemäß § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und §
3 Abs. 5 Teledienstdatenschutzgesetz (TDDSG) darüber unterrichtet, dass der
Anbieter seine
Adressdaten in maschinenlesbarer Form erfasst und für sich aus dem Vertrag
ergebende
Aufgaben maschinell verarbeitet. Zudem werden Login- und Zugriffsdaten für
Beweiszwecke gespeichert. Der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu.
2. Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich geschuldeten
Leistungen Dritter
bedient, ist er berechtigt, die Teilnehmerdaten offen zu legen, wenn dies für
die Leistungs-
erbringung erforderlich ist.
3. Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das jeweils mit der
Vertragsabwicklung befasste
Personal die einschlägigen Datenschutz- und sonstigen relevanten
Rechtsbestimmungen
kennt und beachtet.
4. Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim halten und diese unverzüglich
ändern,
sobald die Vermutung besteht, dass unberechtigte Dritte Kenntnis von dem
Passwort erhalten
haben. Der Kunde wird den Anbieter sofort unterrichten, wenn ein entsprechender
Verdacht
besteht. Gleiches gilt umgekehrt für den Anbieter, wenn er Änderungen an
Passwörtern
vornimmt, die für den Kunden und dessen Tätigkeiten von Bedeutung sind. Die
Übermittlung
der neuen Passwörter erfolgt gemäß Absprache zwischen den Vertragsparteien
ausschließlich
an dazu besonders autorisierte Personen des jeweiligen Vertragspartners.
5. Der Anbieter darf auf der Grundlage des TDDSG bzw. den jeweils geltenden
bereichs-
spezifischen Datenschutzregelungen personenbezogene Daten erheben, verarbeiten
und
nutzen, soweit dies zur Durchführung des jeweiligen Vertragsverhältnisses
(d.h. für die Begründung und etwaige Änderungen des Vertragsverhältnisses
einschließlich
dessen inhaltlicher Ausgestaltung und der Bereitstellung von Standleitungen)
notwendig ist (Bestandsdaten) (§ 5 TDDSG). Diese Befugnis gilt auch für einen
von dem Betreiber
beauftragten Dritten, der seinen Sitz auch im Ausland haben kann.
6. Die Bestandsdaten werden spätestens mit Ablauf des auf die Beendigung des
Vertrags-
verhältnisses folgenden Kalenderjahres gelöscht, sofern dem im Einzelfall nicht
besondere
Gründe entgegen stehen. Soweit Kunden gegen die Höhe der in der Rechnung
gestellten Verbindungsentgelte Einwendungen erhoben haben, dürfen die
Abrechnungsdaten gespeichert
werden, bis die Einwendungen abschließend geklärt sind. Ferner können
Bestandsdaten bis
zum Ablauf von zwei Jahren gespeichert bleiben, sofern Beschwerdebearbeitungen
sowie
sonstige Gründe einer ordnungsgemäßen Abwicklung des Vertragsverhältnisses dies
erfordern.
Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und Abrechnungsdaten unterbleiben,
soweit dies gesetzliche Regelungen vorsehen oder die Verfolgung von Ansprüchen
dies erfordert.
7. Der Anbieter erfasst die aktuelle "IP-Nummer" des Kunden bei Aufgabe der
Bestellung und
Nutzung des Kundenmenüs zusammen mit Datum, Uhrzeit und weiteren relevanten
Daten. Diese
werden vertraulich behandelt und nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen oder
dergleichen
verwendet. Sie dienen vielmehr ausschließlich dem Zweck, eine Bestellung oder
Vorgänge im Kundenmenü bei Problemen, Unklarheiten usw. nachvollziehen zu
können. Zudem behält sich der Anbieter das Recht vor, diese Daten auf Verlangen
einer Staatsanwaltschaft oder eines
ordentlichen Gerichts offen zu legen.
§ 10 Schlussbestimmungen
1. Erfüllungsort ist Kempten (Allgäu), Bundesrepublik Deutschland.
Ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Ansprüche aus und auf Grund der Vertragsbeziehungen
zwischen den Vertragspartnern einschließlich Scheck- und Wechselklage sowie
sämtliche zwischen den
Parteien sich ergebenden Streitigkeiten über das Zustandekommen, die Abwicklung
oder die
Beendigung des Vertrages ist - soweit der Kunde Vollkaufmann, juristische Person
des
öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist -
Lichtenfels-Bayern.
Dem Anbieter bleibt es vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen
allgemeinen
oder sonstigen gesetzlichen Gerichtsstand zu erheben.
2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner gilt ausschließlich
deutsches Recht.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, so
berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an
Stelle der unwirksamen
Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest
nahekommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung des gleichen
wirtschaftlichen Ergebnisses
vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten.
Gleiches gilt
für die Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.
4. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das
achtzehnte
Lebensjahr vollendet hat, voll geschäftsfähig ist und sein überwiegender
Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland liegt. Sofern der Kunde das
achtzehnte Lebensjahr nicht
vollendet hat, versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser
berechtigt ist.
Stand: 15. Juni 2001
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